Archiv

03.04.2018
Gramag AG packing lädt Sie zur easyFairs Empack 2018 nach Zürich ein

Innovationen in der Beutelpack-Technik und mit E-Commerce Versandkartons „on demand“

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der Empack in Zürich am Stand F28 in der Halle 4 zu besuchen. Sichern Sie sich bereits heute hier Ihren kostenlosen Eintritt.

Ausgestellt wird mit der PICDIS eine neue modulare Maschine zum Füllen und Verschliessen unterschiedlicher vorgefertigter Beutel wie Standbodenbeutel, Doy-Style-Beutel und Sachets. Das kompakte und skalierbare Maschinenkonzept, welches auch höchsten Hygieneansprüchen genügt, ist als Einsteigelösung oder Backup in der Produktion für verschiedenste Anwendungsbereiche vorgesehen.

Zusätzlich informieren wir über die neusten Anwendungsmöglichkeiten der vertikalen Schlauchbeutelmaschine baumann AGILIS und der horizontal arbeitenden SN Form-, Füll- und Verschliessmaschinen und stellen entsprechende Verpackungen aus. Dabei stehen die Bereiche Käse, Joghurt und Schokolade sowie die Themen Ultraclean, Hygiene und optimale Beutelführung besonders im Vordergrund.  

Weiter ist die Zuführung einer Kartonbahn in eine CMC CartonWrap Maschine zu sehen. In der CartonWrap werden Versandkartons, z.B. im Bereich E-Commerce und Fulfillment, in der Grösse volldynamisch den jeweils zu verpackenden, unterschiedlichen Produkteabmessungen angepasst. Die Produkte werden anschliessend vollautomatisiert und kompakt in die individuellen Kartons gebracht inkl. Dokumente und Adressierung.  Hohlräume in den Versandkartons werden so praktisch eliminiert und auf Füllmaterialen kann ebenfalls verzichtet werden.

Weiter zeigen wir auf dem Stand die neuste Generation eines Kraus Zuführ- und Vereinzelungssystems. Damit werden unterschiedliche flache Produkte, insbesondere im Pharma- und Kosmetikbereich, schnell und präzis codiert, etikettiert oder geprüft.

20.04.2017
Wir verstärken unsere erfolgreichen Aktivitäten im Verpackungsbereich weiter!

Das Produktesortiment wird durch die neue AGILIS Vertikal-Schlauchbeutelmaschine für das Verpacken von Nahrungsmittel und pharmazeutischen Produkten erweitert.

Die neue AGILIS  Form-, Füll- und Verschliessmaschine zeichnet sich insbesondere aus durch einfachen und schnellen Formatwechsel, intelligente Modulbauweise für individuelle Anwendungen und sie entspricht höchsten hygienischen Anforderungen. 

Weiter ermöglicht modernste Schweiss- und Siegeltechnologie ein absolut sicheres Verschliessen von unterschiedlichster Beutelformen.

Wir verfügen bei der Gramag neben einer leistungsfähigen Verkaufs- und Serviceorganisation auch über das nötige Know-how kundenspezifische Peripherie-Systeme als Systemintegrator gesamtheitlich in Lösungen einzubinden. 

Die AGILIS Schlauchbeutelmaschine ist auf der Interpack Messe in Düsseldorf vom 4.-10. Mai, in Halle 8A-C33 auf dem Stand unseres Partners baumannpacking zu sehen.

Neu ist Franz Affentranger Leiter von Verkauf + Marketing des Bereichs Packingsystems bei der Gramag AG.

27.09.2016
Gerber Druck AG bestellt Hohner HSB 9.000

Die Gerber Druck AG (Steffisburg) hat in einen Sammelhefter HSB 9.000 der Firma Hohner investiert. Es handelt sich um den ersten der neuen 9000er-Baureihe für die Schweiz. Der Sammelhefter wird mit fünf vertikalen Anlegern (für stehende Falzbogen) mit einem horizontalen Anleger (für liegende Falzbogen), mit Umschlaganleger und einem Dreiseitenschneider ausgerüstet. Hohner präsentierte das Modell HSB 9.000 auf der Drupa als Weltpremiere. Der Sammelhefter für die Gerber Druck AG soll Anfang 2017 in Produktion gehen.

02.08.2016
Die Jordi AG kuvertiert auf einer CMC 250

Das Kuvertieren geniesst bei der Jordi AG einen hohen Stellenwert. Seit 15 Jahren produziert, verpackt und adressiert das Unternehmen Mailings. Mehrere Millionen Kuvertierungen pro Jahr hat das Volumen inzwischen erreicht. Es war an der Zeit, die in die Jahre gekommene Kuvertiertechnik durch eine neue Maschine zu ersetzen. Die Wahl fiel auf ein Kuvertiersystem der Marke CMC, eine Linie jenes italienischen Herstellers, der vor 15 Jahren schon die Vorgängermaschine geliefert hatte. Die Jordi AG erhielt damals die erste CMC-Kuvertieranlage in der Schweiz. Heute ist CMC hierzulande im Segment des Kuvertierens Markftührer. Die neue Kuvertierlinie bei der Jordi AG trägt die Bezeichnung CMC 250. Sie ist mit sieben Anlegestationen für Beilagen und mit einem Kuvertanleger ausgestattet. Für das Abgleichen personalisierter Beilagen können drei Kameras beliebigen Anlegestationen zugeordnet werden. Fensterlose Kuverts werden über eine Inkjet-Adressiervorrichtung beschriftet. Eine vierte Kamera liest am Ausgang der Kuvertierlinie die Adressen.

Robust gebaut, frei konfigurierbar
Natürlich habe CMC bei der Evaluation der neuen Kuvertierlinie von einem Bonus profitiert, sagt der Geschäftsführer Gabriel Jordi. Die Vorgängermaschine und der Service hätten immer zuverlässig funktioniert. Trotzdem: Den wiederholten Entscheid zugunsten einer CMC-Maschine hatte die Jordi AG nicht ohne eine Gesamtbetrachtung des Marktangebots getroffen. Aber es sei eben schwierig, ein Produkt zu finden, das sich mit der CMC-Kuvertiertechnik vergleichen lässt und hinter dem zugleich ein zuverlässiger Partner steht, erklärt Gabriel Jordi. Robust gebaut und durch Anleger unterschiedlicher Bauart frei konfigurierbar - das seien starke Eigenschaften, die die CMC-Technik vor allem auszeichneten. Beispiel Falzanleger: Er erlaubt es, Beilagen in der Kuvertiermaschine von DIN A4 oder vom 16 Zoll langen Format (210 x 406 Millimeter) auf das Endformat DIN A5 zu falzen. "Der Falzanleger spart uns einen Arbeitsschritt ausserhalb der Kuvertierlinie. Wir sind schneller und gewinnen Sicherheit in der Produktion", sagt Gabriel Jordi.

Gramag leistet Engineering-Arbeit
Für den Vertrieb und den Service rund um die CMC-Produktionstechnik ist in der Schweiz die Gramag Grafische Maschinen AG verantwortlich. Das Unternehmen leistet Engineering-Arbeit und integriert Kameratechnik für die Qualitätssicherung und Vollständigkeitskontrolle sowie Inkjet-Adressiersysteme in die CMC-Kuvertierlinien. Diese Eigenleistung hat den Produkten von CMC in der Schweiz massgeblich zu ihrer führenden Stellung verholfen. Dem pflichtet Gabriel Jordi bei. "Dass wir das ganze System aus einer Hand erhielten, hatte bei der Wahl der CMC-Linie eine wichtige Rolle gespielt", hält er fest.

23.07.2016
Egger Druck AG: MBO-Falz- und Hohner-Sammelhefttechnik

Das Jahr 2015 war für die Egger Druck AG eine intensive Zeit. Das 118-jährige Unternehmen mit Sitz in Frutigen investierte in seine Gebäude und schuf neuen Raum für moderne Büros und die Produktion. Parallel zur gebäudetechnischen Erweiterung floss Geld in die Druckweiterverarbeitung. Neu wird die Technik von einem Sammelhefter HSB 8.000 der Firma Hohner und von einer Kombifalzmaschine MBO K8 Perfection gestellt. Den Sammelhefter und die Falzmaschine lieferte die Gramag Grafische Maschinen AG. Das Handels- und Engineering-Unternehmen ist in der Schweiz für den Vertrieb beider Marken und die Service-Leistungen verantwortlich.

Vakuum ersetzt Kugelleisten
Bei der Falzmaschine K8 Perfection handelt es sich um ein automatisch umstellbares System. Nach Eingabe der entsprechenden Werte an der Navigator-Steuerung werden die Falzwalzen, die sechs Taschen und das Schwert motorisch auf das Format und die Papierdicken voreingestellt. Im Bogeneinlauf ersetzt ein Vakuum-System die herkömmlichen Kugelleisten. So ist ein markierungsfreier Transport der Planobogen in die erste Tasche sichergestellt. Beeindruckend genau, beispielhaft produktiv und ergonomisch sei sie, die neue Falzmaschine von MBO, schreibt die Egger Druck AG auf ihrer Webseite. Peter Willen, Leiter Weiterverarbeitung, bestätigt das. Er unterstreicht besonders die Aussage betreffend Ergonomie und Bedienkomfort. Neben den automatischen Einstellungen erleichtere ihm die Möglichkeit, die Messerwelle auf einem Schlitten seitlich auszuziehen, den Werkzeugwechsel sehr, sagt Peter Willen.

50 Prozent mehr Anlegerkapazität
Direkt neben der MBO K8 Perfection produziert der neue Sammelhefter HSB 8.000 von Hohner. Er ist mit sechs Anlegestationen ausgerüstet, die Egger Druck AG hat die Anlegerkapazität gegenüber der Vorgängermaschine um fünfzig Prozent erhöht. Es sei ein notwendiger Schritt gewesen, sagt der Produktionsleiter Roger Kalt. Früher, mit nur vier Anlegern, hätten viele Aufträge in mehreren Durchgängen produziert werden müssen. Diese Engpässe seien jetzt beseitigt. Die zwei zusätzlichen Anleger bringen einen weiteren Vorteil: Auf dem Hohner HSB 8.000 produziert die Egger Druck AG Auflagen zwischen 20 und 100 000 Exemplaren pro Auftrag. Grossauflagen müssen in der Regel unterbrochen werden, um kleinere Aufträge termingerecht fertigzustellen. Wenn es die Anzahl Bogen erlaube, könnten bei diesen gestaffelten Produktionen nicht benötigte Anleger für den laufenden Grossauftrag jeweils eingerichtet bleiben. "Das spart viel Aufwand beim Einrichten", sagt Roger Kalt.

Die Alleinstellungsmerkmale
Neben diesen generellen, der gewählten Konfiguration geschuldeten Vorteile, überzeugt der Sammelhefter Hohner HSB 8.000 durch einige ganz spezifische Eigenschaften. Alle für das Format relevanten Teile werden bequem mittels Muttern mit sogenanntem Jaccard-Hebel gelöst und fixiert. Formateinstellungen können in der Folge werkzeuglos, schnell und einfach ausgeführt werden. Hohner setzt auf dem HSB 8.000 Einzelfalzbogenanleger ein. Auf Sammelheftern dieser Leistungsklasse ist das im Markt einzigartig. Die Einzelfalzbogenanleger erlauben es, Falzbogen formatunabhängig in beliebiger Abfolge über Vorfalz-/Nachfalz- und/oder Vakuum-Öffner zu verarbeiten. Zudem sind die Anleger mit nur einem Handgriff von einer Öffnungsart auf die andere umgestellt. Das seien wichtige Alleinstellungsmerkmale, die dem Sammelhefter von Hohner zu seiner Favoritenrolle verholfen hätten, bestätigt Roger Kalt.

Gebaut für wenig Raum
Die Egger Druck AG ist nicht durch zu viel Raum verwöhnt. Die knapp bemessene Fläche zwingt dazu, jeden Quadratmeter für Maschinen, Paletten und Transportwege so gut wie möglich zu nutzen. Dank ihrer kompakten Bauweise passten die MBO K8 Perfection und der Hohner HSB 8.000 perfekt in den verfügbaren Raum. Auch diesbezüglich hielt die Gramag Grafische Maschinen AG mit den beiden Weiterverarbeitungsmaschinen die besten Karten in den Händen.

10.03.2016
Druckerei Triner AG produziert auf Sammelhefter HSB 8.000

Automation um jeden Preis muss es nicht sein, viel wichtiger ist eine einfache und logische Handhabung der Produktionstechnik. Das sagt Michael Heinzer, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Druckerei Triner AG, wenn er über den neuen Sammelhefter HSB 8.000 von Hohner spricht. Dass der Sammelhefter bei einem Formatwechsel ohne Wekzeuge schnell umgestellt ist, hat ihn und den Buchbindereileiter des Unternehmens, Bernd Heymann, überzeugt. Wenige Handgriffe genügen, und der HSB 8.000 ist nach einem Auftragswechsel bereit für die nächste Produktion. Dank der einfachen Bedienung über Kupplungen und Fixierschrauben habe er die Grundeinstellungen fast ebenso schnell ausgeführt wie das Stellmotoren könnten, sagt Bernd Heymann. Und Papier sei ein lebendiger Werkstoff. Feineinstellungen müssten auch auf einem motorisch umstellbaren Sammelhefter manuell vorgenommen werden, hält er fest. Letztlich haben die Zahlen für den HSB 8.000 gesprochen. "Uns interessieren die Stückkosten, mit dem Sammelhefter von Hohner sind wir gut unterwegs", sagt Michael Heinzer.

Täglich im Dauereinsatz gefordert
Die Druckerei Triner AG nahm den HSB 8.000 im letzten September in Betrieb. Der neue Sammelhefter ersetze einen zwölfjährigen HSB 7.000 von Hohner. In der vergangenen fünf Jahren habe sich die Auftragslage erfreulich entwickelt, sagt Michael Heinzer, die Auflagen seien um das Dreieinhalbfache gewachsen. In der Folge geriet die Weiterverarbeitung zum Flaschenhals. Seit der Inbetriebnahme produziert der Sammelhefter HSB 8.000 mehrheitlich im Dauereinsatz. Produktionen in kleinen und grossen Auflagen mit mehreren zehntausend Exemplaren stellen ihn täglich auf die Probe. Bernd Heymann, ein erfahrener Buchbinder, ist mit den Ergebnissen glücklich. Er bezeichnet den HSB 8.000 als robust gebautes Produktionswerkzeug, auf das er sich verlassen kann.

Qualitätskontrollen geben Sicherheit
Der HSB 8.000 ist mit sechs Falzbogenanlegern und einem Umschlaganleger ausgerüstet. Der Heftapparat kann mit zwei oder mit vier Heftköpfen für die Flach- und für die Ringösenheftung bestückt werden. Ein Zwischenschnittmesser, das im Trimmer eingesetzt wird, ermöglicht die Produktion im Doppelnutzen für Broschüren mit randabfallendem Druckbild. Bernd Heymann erwähnt "viele kleine Innovationen" die ihm das Arbeitsleben einfacher machten. Neben der Bogenabzugskontrolle kontrolliert auf dem HSB 8.000 eine Auflagenkontrolle, ob die Falzbogen nach dem Abziehen vom Anleger auf dem Schwert abgelegt worden sind. Hinzu kommt eine Dickenkontrolle. Sie prüft die gesammelten Bogen auf Vollständigkeit, bevor die Produkte in den Heftapparat einlaufen. Nicht vollständige Produkte werden ungeheftet aus dem Prozess ausgeschleust. Ein besonderes Merkmal des Sammelhefters HSB 8.000 ist nach den Worten von Bernd Heymann die Kaskadensteuerung. Sie stellt bei einem Fehlabzug auf einer Anlegestation sicher, dass auf den nachfolgenden Stationen die Falzbogen nicht ausgelöst werden.

Triner schätzt objektive Beratung
Der Sammelhefter HSB 8.000 unterstützt die Druckerei Triner AG im Bestreben, die Fehlerquote möglichst tief zu halten. Mit einem Fehleranteil von 0,7 Prozent lag das Unternehmen im Jahr 2015 nach eigenen Angaben deutlich unterhalb des branchenweiten Durchschnitts. Hinter der Sammelhefttechnik von Hohner steht die Gramag Grafische Maschinen AG. Das Handels- und Engineering-Unternehmen berate offen und objektiv, sagen Michael Heinzer und Bernd Heymann. Dass sie sich für den HSB 8.000 entschieden haben, sei auch ein Beweis des Vertrauens in diese Qualitäten.

26.01.2016
AVP AG schliesst dank Quickbinder Marktlücke

Sandro Mazenauer konnte seine Produktionstechnik im Frühjahr 2014 nach der Fusion von zwei Druckereiunternehmen aus dem Rheintal günstig erwerben. Wenig später gründete er seine Buchbinderei, die Ausrüsterei/Buchbinderei und Versandprofi (AVP) AG in Altstätten. Die Technik brachte er als Startkapital in das Unternehmen ein. Der Maschinenpark umfasste Kleinfalzmaschinen, eine Kombifalzmaschine K800 von MBO für das 70/100-Format, zwei Schnellschneider, einen Sammelhefter HSB 7.000 von Hohner sowie Kleingeräte für das Ausrüsten von Drucksachen. Sandro Mazenauer hatte fast alles, was es für den erfolgreichen Betrieb einer modernen Buchbinderei brauchte.

Chance erkannt und investiert
Was der AVP AG fehlte, war ein Klebebinder. Vor allem bei den kleinerern Auflagen häuften sich die Anfragen nach Broschüren mit hochwertiger Klebebindung. Vom Rheintal bis in die Südostschweiz war weitherum keine Buchbinderei in der Lage, den Wünschen des Marktes zu entsprechen. Sandro Mazenauer erkannte seine Chance und investierte kurzerhand in neue Technik. Im Mai 2015 nahm die AVP AG einen Quickbinder von Wohlenberg in Betrieb. Der Quickbinder sei immer sein Favorit gewesen, erklärt Sandro Mazenauer, weil dieser Klebebinder konstruktiv und bautechnisch den grossen Modellen exakt ebenbürtig sei. Massive Bauweise also, worauf er ebenso grossen Wert lege, wie auf die Unterstützung durch die Gramag, die in der Schweiz die Wohlenberg-Produkte vertritt. Die Rückenbearbeitung im Quickbinder hat es Sandro Mazenauer besonders angetan. Die von einem 5,5 Kilowatt starken Motor angetriebenen Werkzeuge schafften die Voraussetzungen für einwandfreie Bindeergebnisse. Nach der Hauptfräse sichert ein Vielzahnkopf mit scharfkantigen Duplexschneiden ein sauberes Freilegen der Papierfasern. Eine möglichst grosse verklebbare Oberfläche sei im Hinblick auf eine gute mechanische Festigkeit bei minimalem Klebstoffauftrag entscheidend, sagt Sandro Mazenauer.

Einzelexemplar und Tausenderauflagen
Der Quickbinder von Wohlenberg ist vollmotorisch verstellbar. Das Eintippen der Buchblockstärke und des Umschlagformats am Touch-Screen genügt. Zangen, Frässtation, Seiten- und Rückenbeleimung sowie der Umschlaganleger mit vier Rillvorrichtungen fahren automatisch in Position. Schon ist der Klebebinder produktionsbereit. Dank der motorischen Verstellung ist es für Sandro Mazenauer unerheblich, ob er nur ein Exemplar bindet oder ein Auftrag mehrere Tausend Broschüren zählt. Er könne für seine Kunden ein Muster anfertigen und später die Auflage produzieren. Und weil der Quickbinder bis zu 2'000 Exemplare pro Stunde produziere, sei die AVP AG auch bei 7'000 Exemplaren wettbewerbsfähig, bestätigt Sandro Mazenauer.

Bis 70 Millimeter starke Buchblocks
Sandro Mazenauer ist sich seines Wettbewerbsvorteils bewusst. Dank des weiten Formatspektrums von 105 x 110 bis 320 x 430 Millimeter sei er im Segment der kleinen und mittleren Auflagen in der Region ohne Konkurrenz. Gleiches gelte für die Buchblockstärke, die auf dem Quickbinder zwischen zwei und 70 Millimeter stufenlos eingestellt werden kann. Ihm sei kein anderer Klebebinder in dieser Kategorie bekannt, der diese Bandbreite abbilde, hält Sandro Mazenauer fest. Er bezeichnet es als weisen Entscheid, in den Quickbinder von Wohlenberg investiert zu haben.

25.01.2016
Kokobu GmbH produziert auf Hohner HSB 8.000

Die Kokobu GmbH ist eine drei Jahre junge Hand- und Industriebuchbinderei. Seit diesem Sommer produziert das in Teufen (AR) beheimatete Unternehmen auf einem Sammelhefter HSB 8.000 von Hohner. Der Sammelhefter ist mit acht Bogenanlegern, einem Umschlaganleger und einer Handanlage ausgerüstet. Ein Zwischenschnittmesser im Trimmer erlaubt die Produktion im Doppelnutzen bei randabfallendem Druckbild. Herzstück des HSB 8.000 ist die Drahtheftstation mit vier Hohner-Heftköpfen. Hier hat die Kokobu GmbH zwischen der Flach- und Ringösenheftung die Wahl. Inhaber der Kokobu GmbH sind Korinna und Benjamin Korselt. Für ihre Aufträge mit Auflagen ab fünfhundert bis zu mehreren zehntausend Exemplaren suchten sie einen robust gebauten Sammelhefter. Er sollte nicht zu hoch automatisiert und trotzdem mit wenigen Handgriffen schnell umgestellt sein. Im HSB 8.000 von Hohner hätten sie die richtige Maschine gefunden, sagt Benjamin Korselt. Was ihm gefällt: Alle Formatänderungen werden auf dem HSB 8.000 ohne Werkzeuge eingestellt. Wie die andern Bedienelemente sind die Fixiermuttern in leuchtendem Orange gehalten. Die auffällige und optisch ansprechende Bedienerführung begünstigt ein sicheres Einrichten und die schnelle Produktionsbereitschaft bei Auftragwechseln. In der Schweiz ist die Gramag Grafische Maschinen AG für Vertrieb und Service der Hohner-Sammelhefter verantwortlich. Benjamin Korselt kennt die Gramag aus seiner früheren beruflichen Tätigkeit. Er weiss, dass er sich auf die Firma verlassen kann.

16.10.2015
Gut evaluiert und viel gewonnen

Während fast zwei Jahren hat die Brülisauer Buchbinderei AG einen neuen Klebebinder evaluiert. Dank kompaktem Design, technischer Logik und Inline-Klappenbroschurenproduktion hat die Lösung von Wohlenberg das Rennen für sich entschieden.

Die Brülisauer Buchbinderei AG in Gossau (SG) bezeichnet sich als die führende Buchbinderei in der Ostschweiz. Und wie der Mitinhaber und Verwaltungsratspräsident Stefan Dudli sagt, ist das Klebebinden eine sehr wichtige Disziplin. Zwei gute Gründe, um für die Suche nach der richtigen Produktionstechnik genügend Zeit zu investieren. Nach einer fast zweijährigen Evaluation fiel die Wahl auf ein ausgewachsenes Klebebindesystem von Wohlenberg.
Dem Entscheid gingen Besuche im Herstellerwerk in Verden (DE) und eine Besichtigung einer Buchbinderei in Deutschland voraus. Seit Januar 2015 produziert die Brülisauer Buchbinderei AG mit der eigenen Klebebindetechnik von Wohlenberg. Die Linie besteht aus einer Zusammentragstrecke mit 20 Anlegern und einer Handanlegestation, einem Klebebinder Vento der neusten Generation, einer Klappenstation und einem Dreischneider Trim-Tec 60e.

Klappenbroschuren mit nur einem Trimmer
Ein herausragendes Merkmal der neuen Wohlenberg-Klebebinderlinie ist die Herstellung von Klappenbroschuren auch mit bündigem und zurückstehendem Inhalt in nur einem Durchgang. Möglich macht es eine in den Klebebinder Vento integrierte Vorderschnittstation. Ein horizontal gelagertes Messer versieht den von der Klammer geführten Buchblock mit dem Frontschnitt, bevor der Buchblock die Rückenbearbeitung und den Leimauftrag passiert und in den Klappenumschlag eingehängt wird. Die qualitativ hochwertige Vorbereitung des Umschlags ist durch eine vollflächige Schwertrillung und durch Faltschwerter in der Klappenstation sichergestellt. Der Produktionsleiter Andreas Osterwalder weist darauf hin, dass Wohlenberg im Unterschied zu anderen Anbietern für die Produktion von Klappenbroschuren mit nur einem Dreischneider arbeitet, eine Eigenheit, die auf einem Wohlenberg-Patent mit der Vorderschnittstation im Klebebinder beruht.

Alle Anforderungen in kompaktem System
Ein starkes Argument, das für die Lösung von Wohlenberg sprach, war die schlanke Konfiguration der Wohlenberg-Linie:"Wohlenberg hat unsere eingeschränkten Platzvorgaben in vorbildlicher Weise eingehalten. Die Anlage erfüllt alle unsere Anforderungen in einem kompakten, logisch aufgebauten System. Die Produktionslinie ist perfekt auf unseren Warenfluss ausgerichtet", hält Stefan Dudli fest.
Auf der Wohlenberg-Linie kann die Brülisauer Buchbinderei AG wahlweise mit PUR oder mit Hotmelt produzieren. Interessantes Detail: Für die Versorgung des Klebebinders mit Klebstoff und den Auftrag mittels Düsen kommt eine von Wohlenberg selber entwickelte Technologie zum Einsatz. Premelter und Leimauftrag bilden ein in sich geschlossenes System. Die direkte Zufuhr des Klebstoffes kommt ohne verschleissanfällige Schlauchzuführungen aus.

Kurzfristig umrüsten leicht gemacht
Schnellschüsse sind bei der Brülisauer Buchbinderei AG Alltag, und die Termintreue ist unantastbar. "Oft unterbrechen wir einen Grossauftrag mehrmals pro Tag, um die Wünsche unserer Kunden nach kurzfristiger Lieferung ihrer Aufträge zu erfüllen, das können auch Kleinauflagen mit 50 Exemplaren sein", sagt Andreas Osterwalder. Bei dieser Auftragsstruktur seien die schnell ausgeführten, motorisch gesteuerten Umstellvorgänge massgebend für die Produktivität, bestätigt er. Dem Bediener kommt dabei entgegen, dass er Daten eines Folgeauftrages während der laufenden Produktion eingeben kann. Auf die Frage, wie die Mitarbeiter den Technologiewechsel akzeptiert haben, antwortet Andreas Osterwalder:"Der Maschinenführer schätzt die einfache Bedienung, sie hat ihm den Umstieg von der früheren Anlage, mit der er immerhin 17 Jahre lang gearbeitet hat, stark erleichtert."

Die Qualitäten waren bekannt
In der Schweiz ist die Gramag AG für den Vetrieb der Wohlenberg-Produkte und die Serviceleistungen verantwortlich. Das Handels- und Engineering-Unternehmen war bei der Montage und Inbetriebnahme der Klebebinderlinie in Gossau federführend. Dank einer guten Planung und Organisation vergingen zwischen der Anlieferung der Klebebinderlinie und der Produktionsaufnahme nur drei Wochen, Schulung inbegriffen. Andreas Osterwalder spricht von einer angenehmen Zusammenarbeit. Mit einer seriösen, unaufdringlichen Beratung habe die Gramag AG das Vertrauen in die Wohlenberg-Technik aufgebaut. Die Gramag AG und deren Service-Qualitäten kennt Andreas Osterwalder seit über drei Jahren. Anfang 2012 rüstete die Brülisauer Buchbinderei AG ihre Adressier- und Verpackungslinie mit einer Pick-and-Place-Station aus, im Sommer desselben Jahres folgte eine Falzmaschine MBO K8 Perfection. Mit der Wohlenberg-Klebebinderlinie hat die Partnerschaft jetzt einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.