Aktuelles / Presse

23.09.2020
Alliance Days, das virtuelle Erlebnis vom 24. - 27.11.2020

Der lang erwartete erste gemeinsame Auftritt der Postpress Alliance naht

Nutzen Sie die Alliance Days und entdecken Sie unsere technologischen Neuheiten, Vernetzungs- und Automatisierungs-Lösungen; ob ausschließlich virtuell, über eine individuelle Online-Live-Demo oder - auf Wunsch und nach Möglichkeit - bei einem persönlichen Termin vor Ort in einem unserer Showrooms. Natürlich unter Berücksichtigung der COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen. Unser mehrstufiges Programm verfolgt das eine große Ziel: Ihnen, unseren Kunden und Geschäftspartnern endlich wieder ein Stück näher zu sein! Denn wir haben viel zu zeigen:

Bograma der Experte in Sachen Stanzen:
– Automatische Spielkartenproduktionsanlage zum Stanzen, Abstapeln und Cellophanieren von Spielkartendecks.
– Doppelstanzlinie für das Stanzen und Abstapeln von Faltschachteln mit dem neuen Prinzip „erst rillen, dann stanzen“.
– Die kompakte und preislich attraktive Stanzmaschine BSR 550 basic, für die wirtschaftliche Produktion von kleinen und mittleren
Auflagen.

H+H beweist seine Kompetenz durch Neues rund um
– die Welt des Mailings
– Anwendungen von Printprodukten für die Pharma-, Kosmetik-, Chemie-, Nahrungsmittel- und Agrarindustrie.

Hohner mit der Kernkompetenz im Drahtheften präsentiert:
– Den Hohner Hybrid Stitcher “HHS Futura” das Multifunktionskonzept mit bis zu fünf Funktionen für die individuelle
Broschürenfertigung,
– Hohner’s vollautomatisierten HSB 13.000 inklusive vieler Neuerungen mit echtem Mehrwert.

MBO mit klarer Expertise im Falzen setzt auf Robotics:
– Der CoBo-Stack beweist anhand von zwei Falzmaschinen die enorme Arbeitserleichterung der modernen Robotertechnik bei
minimalem Personalbedarf.
– Die K80 präsentiert sich als Kombifalzmaschine mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis und tollen Features, wie dem
neuen Trennkopf Vacujet.

baumannperfecta präsentiert Innovationen in den Bereichen Schütteln, Schneiden und Robotics. Erleben Sie zukunftsorientiert Automatisierungslösungen wie:
– Die erste vollautomatische Schüttel- und Schneidelinie weltweit
– Die neue BASA evolution, der Einstieg ins automatische Schütteln
– Die neue Generation Schneidemaschinen mit neuem Design, neuer Steuerung und neuen Funktionen
– Workflow und Vernetzungslösungen für die smarte Produktion

Wohlenberg Die Klebebinder aus dem Hause Wohlenberg bieten eine einzigartige Vielfalt in der Anwendungstechnik.
Entdecken Sie die ideale Konstellation für die Kleinauflagen-Fertigung mit dem Quickbinder Edition Digital und dem Dreischneider
D09.

Und über alle Bereiche hinweg: MIS-Vernetzung mit offenen Schnittstellen.

Gespannt?
Zögern Sie nicht. Nur wenige Klicks trennen Sie von diesem Erlebnis. Sichern Sie sich Ihren virtuellen Besuch und Ihre persönliche Demo und registrieren Sie sich bereits jetzt hier. Erleben Sie Postpress Know-how in konzentrierter Form. Besuchen Sie unseren virtuellen Showroom – informativ, spannend, emotional.

22.09.2020
Sarganserländer Druck in Mels (CH) setzt mit Erfolg MKW Rapid von Gramag ein

Die Sarganserländer Druck AG Druck und Verlag in Mels ist unter anderem Herausgeberin der Sarganserländer Tageszeitung und eine Akzidenzdruckerei mit 80 Mitarbeitern.

Der Zusammenschluss von insgesamt fünf Schweizer Druckereien zur Sarganserländer Druck AG brachte viele Synergien und Konzentrationen. Als Geschäftsführer und Verlagsleiter ist Thomas Ambühl seit Januar 2018 für sämtliche Druckstandorte (Mels, Bad Ragaz, Sargans, Landquart und Schiers) der Mediengruppe verantwortlich. Der gelernte Buchdrucker und diplomierte Betriebsfachmann sieht in der Verschmelzung von den drei Geschäftsfeldern Druck / Versand, Digitaldruck und Werbetechnik eine große Herausforderung für seine letzten Berufsjahre.

Ersatzbeschaffung – aber wo?

Für die Weiterverarbeitung im Stammhaus in Mels musste 2019 altersbedingt eine Ersatzlösung für das Zusammentragen sowie eine Broschürenfertigung gefunden werden. Der gute Kontakt zu Rolf Müller, Geschäftsleiter der Gramag Maschinen AG in Reiden, war hierbei sehr hilfreich. Erst vor zwei Jahren hatte der Fachhändler hier eine Foliermaschine aufgestellt. 

Alles spricht für MKW

Die Gramag ist von Anbeginn als Schweizer Vertriebspartner der in der EifelStadt Ulmen ansässigen MKW Graphische Maschinen GmbH tätig und trug dazu bei, das Unternehmen zum Marktführer für Zusammentragmaschinen in der Schweiz zu machen. Dementsprechend gut konnte Rolf Müller beraten. Für einen Sammelhefter sind die Auflagen bei Sarganserländer Druck zu klein. Doch die Vorteile der horizontalen Zusammentragtechnik (gegenüber den bisherigen Türmen) zählten. Vor allem die achtfach höhere Stapelmöglichkeit sowie die Übersichtlichkeit in der Maschine. Das Umlauftischprinzip einer MKW Rapid Trans UT garantiert dabei einen sicheren sowie ruhigen Papiertransport und die gekonnte Überführung in ein Kleinfalzwerk.  Der Hersteller, allen voran MKW-Geschäftsführer Bernhard Klasen, ist jederzeit ansprechbar und für gewünschte Änderungen an der Maschine offen. »In unserem Unternehmen decken wir sowohl die konstruktiven als auch die produktionstechnischen Bereiche ab. Dadurch sind wir unabhängig von Drittanbietern und können einen schnellen und kompetenten Service bieten«, argumentiert Bernhard Klasen. 

Schnell und zuverlässig 

Techniker von MKW und der Gramag stellten die Maschinen im Dezember 2019 gemeinsam auf. Die mit zwölf Stationen ausgerüstete MKW Rapid Trans UT mit Inline-Broschürenfertigung produziert seitdem die bei Sarganserländer Druck typischen Umfänge von 36 Seiten in Auflagen von durchschnittlich 2.500 Stück. Mit einer Taktleistung von bis zu 5.000 Sätzen pro Stunde sind die Jobs schnell abgearbeitet. 

Gute Perspektiven 

Die Bündelung von fünf Druckereien schuf die Möglichkeit von Investitionen in neue Produktionstechnik. Aber auch die Vereinheitlichung sämtlicher Software im Hause und die Weiterentwicklung im Online-Bereich hat Thomas Ambühl für die Zukunft fest im Fokus. 
Die große Kompetenz und Professionalität bei MKW und der Gramag lassen Ambühl auf weitere Invests bei perfektem Service hoffen. Ganz nach dem Motto: 
"s'Beschte wos je hets gits"

17.09.2020
Papierverpackung: AVD Goldach AG machts vor

Die AVD Goldach AG verpackt die von ihr produzierten Zeitschriften auf einer CMC One. Als Verpackungsmaterial kommt Papier zur Anwendung, die Verpackung ist allseitig verschlossen. Es ist eine wirtschaftlich und ökologisch interessante Alternative zum Folienmaterial.

«Verlage schauen nicht nur auf den Preis. Know-how, Flexibilität und vor allem die Geschwindigkeit gewinnen an Bedeutung. Das macht uns für die Zukunft zuversichtlich.» Das sagte Kai Hebel, Inhaber der AVD Goldach AG, in einem Interview, das diese Zeitschrift im Januar 2006 mit ihm führte. Kurz zuvor, Ende November 2005, hatte er die Rollenoffsetdruckerei von ihrem früheren Besitzer, der Vogel-Gruppe, erworben.
Die Zuversicht war berechtigt. Die AVD Goldach AG hat ihren Status als eine schweizweit führende Zeitschriftendruckerei behalten. Rund 130 Titel produziert das Unternehmen aktuell im Auftrag inländischer und ausländischer Verleger. In den letzten fünfzehn Jahren hat die AVD Goldach AG Millionenbeträge in Hochleistungstechnik investiert. Auch die Anlagen für den Zeitschriftenversand und die Weiterverarbeitung sind stets auf dem technischen Stand geblieben. Für das Verpacken und Adressieren der Zeitschriften hat die AVD Goldach AG vor zwei Jahren eine CMC-2800-Linie des italienischen Maschinenbauers CMC installiert.

Aus der CMC 2800 wird eine CMC One

Im letzten Quartal 2019 beauftragte Kai Hebel die Gramag grafische Maschinen AG, die zweijährige Versandlinie CMC 2800 zum Modell CMC One umzubauen. Neben dem Einschlag der Zeitschriften mittels Folie sollte ebenso die Verpackung mit Papier möglich sein. Über eine gewöhnliche Banderole wurde nie diskutiert. Zuviele Beilagen werden in die Zeitschriften eingesteckt, die die AVD Goldach AG produziert. Bei einer Banderole war das Risiko zu gross, dass diese Inhalte auf dem Weg zu den Lesern aus dem Paket herausfallen und verloren gehen würden.
Mit dem Modell CMC One hielt die Firma CMC die passende Technik bereit. Einem Briefumschlag gleich wird die Papierverpackung auf allen vier Seiten verschlossen. Das Prinzip leitet sich von der Kuvertierlinie CMC JWR ab. Dort werden die Kuverts inline während des laufenden Einsteckprozesses aus einer zugeführten Papierbahn formatgenau geschnitten, danach gefalzt und verklebt. Zusätzlich zur Beleimung in Längsrichtung trägt das Leimgerät je eine Klebstoffspur am oberen und unteren Ende des geschnittenen Bogens auf. Im allseitig verschlossenen Papierbogen bleiben die Zeitschrift und die darin eingesteckten Beilagen gut geschützt.
Für die Verpackung können alle Standardpapiere eingesetzt werden. In der Regel liegt das Gewicht bei 70 Gramm pro Quadratmeter. Die Produktionen hätten bisher gezeigt, dass eine Verarbeitung bei Geschwindigkeiten von 12 000 Exemplaren pro Stunde möglich sei, sagt Kai Hebel. Papier begünstige insofern eine gute Verarbeitungsstabilität, als die Zeitschriften in der Verpackung absolut plan liegen würden. Demgegenüber tendierten vor allem dünne in Folie verpackte Zeitschriften aufgrund der Spannung des Materials dazu, sich zu biegen, was den Produktionsfluss stören könne.

Weniger Rollenwechsel, höhere Produktivität

Es sind die Leserinnen und Leser, die die Verlage dazu anhalten, ihre Zeitschriften für den Versand in Papier zu verpacken. In der Branche selber ist umstritten, welches Material, Papier oder Folie, die Ökobilanz einer Zeitschrift mehr oder weniger begünstigt. Auch wissenschaftlich ist die Frage nicht abschliessend geklärt.
Für Kai Hebel gibt es einen wichtigen Grund, warum er sich für Papier entschieden hat: Er bezieht das Material bei einem Hersteller in der Schweiz und weiss über die Herkunft und die Transportwege Bescheid.
Bei der Papierverpackung zählen aber auch die praktischen Dinge. Am Ende einer Produktion mussten früher der Inhalt aus der Folienverpackung entfernt und die Materialien getrennt entsorgt werden. Dank des Papiers könne das ganze Paket jetzt einfach dem Altpapier zugeführt werden, sagt Kai Hebel. Zudem befindet sich auf einer Papierrolle dreimal mehr Material als auf einer Rolle mit Folie. Das heisst: weniger Rollenwechsel, höhere Produktivität.

Post erteilt gute Noten

Die Zeitschriftenverlage hätten die Papierverpackung sehr wohlwollend aufgenommen, sagt Kai Hebel. Denn sie seien es gewesen, die von ihren Abonnenten vermehrt auf die «ökologisch fragwürdige» Folienverpackung hingewiesen worden wären. Diese Befindlichkeiten der Leserinnen und Leser beschleunigten den Wechsel. Innerhalb weniger Wochen sei bei der AVD Goldach AG fast die gesamte Zeitschriftenproduktion von der Folien- auf die Papierverpackung umgestellt gewesen, hält er fest.
Besonders bei der Post hat die Papierverpackung grossen Zuspruch gefunden. Sind die Zeitschriften in Folie verpackt, hat der Dienstleister stets mit dem
geringen Kontrast zwischen dem transparenten Material und den im Inkjet-Verfahren gedruckten Adressen zu kämpfen gehabt. Auf der weissen Papierverpackung ist der Kontrast zur schwarzen Tinte ungleich höher, die Sortieranlagen können die Textzeilen deutlich besser erfassen. Ist der Sortiervorgang in den Verteilzentren bei Zeitschriften, die in Folie verpackt sind, eher anfällig auf Störungen, wird bei der Papierverpackung eine deutlich höhere Prozesssicherheit festgestellt.

Politik macht Druck​​​​​​​

Die CMC One, wie sie seit mehreren Wochen bei der AVD Goldach AG produziert, ist die erste in der Schweiz. Die Firma CMC brachte diese Baureihe ihrer Versand- und Adressiertechnik 1992 auf den Markt, die Linie ist innerhalb des CMC-Portfolios das meist verkaufte System seiner Art.
Wie Martin Baumann, Verkaufsleiter bei der Gramag grafische Maschinen AG, sagt, sind Druckereien in der Schweiz gegenüber der Zeitschriftenverpackung aus Papier zurückhaltend. Dabei drängt die Politik darauf, Verpackungen, die aus Kunststoffen hergestellt sind, aus dem Markt zu verbannen oder sie zumindest zu verteuern. Verpackungen aus Papier könnten eine wirtschaftlich und ökologisch interessante Alternative sein.

 

25.06.2020
Gisler 1843 AG falzt auf K80 von MBO

Die Gisler 1843 AG in Altdorf arbeitet neu auf einer Kombifalzmaschine K80 von MBO. Einfach und logisch in der Bedienung musste das neue Falzsystem sein. Auf der halbautomatischen K80 ist dieses Kriterium in vieler Hinsicht erfüllt.

Der irische Lyriker Oscar Wilde hat einmal gesagt: Mein Geschmack ist ganz einfach. Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.

Die Brüder Ivan und Raphael Aeschbacher erinnern an dieses Zitat, wenn sie, beide Mitglieder der Geschäftsleitung, erzählen, wie die Gisler 1843 AG in Altdorf in die Zukunft gehen soll. Als Medienhaus und «Full-Service-Dienstleister» hat sich das Familienunternehmen etabliert – lokal, regional und national. Die Gisler 1843 AG erbringt Leistungen rund um Werbung, Text und Kommunikation, sie verlegt und produziert eine Wochenzeitung, einen Gratisanzeiger sowie Bücher im Dienst der lokalen Kunst und Kultur.

Einen wichtigen Platz nimmt seit jeher das Druckerzeugnis ein. «Im richtig gestalteten, immer auf seinen Verwendungszweck ausgerichteten Printmedium sehen wir ein Kommunikationsmittel, dessen Kraft und Wirkung ungebrochen sind», sagen die Gebrüder Aeschbacher. Es ist ein Statement, das die Gisler 1843 AG durch eine gestalterisch und produktionstechnisch ebenso anspruchsvolle wie ansprechende Unternehmenspräsentation untermauert.

Ihr Augenmerk haben Ivan und Raphael Aeschbacher besonders auf die Qualifikation eines rund 55-köpfigen Mitarbeiterstabs gerichtet. In jeder Disziplin stellen sie die ganz guten Berufsleute ein. Aus diesem Talent-Pool, wie sie es nennen, bilden sie projektbezogene Arbeitsgruppen, deren Aufgabe es ist, für jeden Kundenauftrag das bestmögliche Ergebnis zu erarbeiten. Wenn gefordert, kommen externe Spezialisten dazu. «Im Interesse unserer Auftraggeber wollen wird möglichst viel Know-how an einen Tisch bringen» halten die Gebrüder fest.

Die Freiheit, den jeweils richtigen Partner zu wählen

Hoch ist auch der Stellenwert, den die Produktionstechnik, beziehungsweise die Lieferanten, die dahinter stehen, geniessen. Für die Gisler 1843 AG zählt hier vor allem die Freiheit, auf dem Markt jeweils jenen Partner zu wählen, der mit dem richtigen Produkt die Bedürfnisse des Unternehmens am besten erfüllt. Eine sehr gemischte technische Produktionsumgebung ist das Resultat dieser Investitionspolitik.

In diesen Tagen hat die Gisler 1843 AG eine Kombifalzmaschine K80 von MBO in Betrieb genommen. Das neue Falzsystem ist mit sechs Taschen und einer Schwertfalzeinheit ausgerüstet. Es bildet den vorläufigen Schlusspunkt eines Investitionsprogramms, in dessen Rahmen das Unternehmen in den vergangenen Jahren seine Produktionstechnik im Bogenoffset, im Digitaldruck und in der Weiterverarbeitung erneuert hat.

Schneller mit einem Halbautomaten

Bei der Wahl der geeigneten Falzmaschine sei die einfache, logische Bedienung ein hauptsächliches Kriterium gewesen, sagt Cornelia Stadler. Die gelernte Buchbinderin arbeitet seit rund sechs Monaten als Abteilungsleiterin Weiterverarbeitung im Unternehmen. Ihre Expertise war beim Investitionsvorhaben gefragt. Sie hat der Geschäftsleitung ein  halbautomatisches Falzsystem empfohlen, wobei die motorische Umstellung auf die Anschläge in den sechs Taschen sowie auf die Falzwalzen im Parallelbruch und im Schwertfalzwerk beschränkt ist. Die Umstellung wird am Touch-Monitor der «M1-Steuerung Advanced» aktiviert. Sobald das gewünschte Falzschema angewählt und quittiert worden ist, bringen die Motoren die entsprechenden Komponenten in die geforderte Position.

Cornelia Stadler hat bewusst eine halbautomatische Maschine bevorzugt: «Wir sind, verglichen mit einem Vollautomaten, schneller und flexibler, wenn wir die Anschläge in der Schwertfalzeinheit manuell justieren», sagt die erfahrene Praktikerin. Zudem bleibe die Schwertfalzeinheit, weil nicht durch Elektronik und Motoren verbaut, gut zugänglich, was einen einfachen und schnellen Wechsel der Transportbänder begünstige.

Einfach und schnell sei auch die Fensterfalztasche eingerichtet, sagt Cornelia Stadler. Die Tasche ist über die «M1-Steuerung Advanced» in das Falzsystem integriert, die Länge des Fensterfalzes wird einfach am Touch-Monitor festgelegt. Der Einbau zusätzlicher Fotozellen ist nicht erforderlich, manuelle Eingriffe erübrigen sich.

Die ausfahrbare Messerwellenkassette

Ein einzigartiges Merkmal, durch das sich die Falzmaschinen von MBO auszeichnen, ist die sehr gute Zugänglichkeit zu den Werkzeugen auf der Messerwelle. Die Messerwellenkassette ist auf einem Schlitten gelagert und kann seitlich ausgefahren werden. Dieses Prinzip erlaubt es, die Werkzeuge bequem in aufrechter Haltung auszuwechseln; ein Argument, das die Entscheidung zugunsten der MBO-Falzmaschine massgeblich beeinflusst habe, sagt Cornelia Stadler. Denn kleine Auflagen führten dazu, dass die K80 häufig umgerüstet werden müsse, mit entsprechend vielen Werkzeugwechseln.

Schnelle Rüstvorgänge sind für einen rationellen Produktionsfluss und eine wirtschaftliche Weiterverarbeitung essenziell. Die Gisler 1843 AG produziert im Bogenoffsetdruck unter anderem auf einer Komori-Maschine mit H-UV-Technologie. Dank des Härtungsverfahrens erreichen die Druckbogen die Auslage der Maschine in trockenem Zustand, das ermöglicht eine sofortige Weiterverarbeitung. Der Raum, auf dem die Auflagen zwischengelagert werden könnten, ist knapp bemessen, in aller Regel werden die Stapel direkt von der Bogenoffsetmaschine in den Palettenanleger der K80 verschoben.

Wie es dem Geschmack entspricht

Viele Details waren zusammengenommen für den Kauf der Falzmaschine von MBO entscheidend: die in der Falztasche integrierte Bogenweiche, die sich einfach öffnen und schliessen lässt; die Fensterfalztasche, die komplett in die Steuerung des Falzsystems integriert ist; die gut zugänglichen Werkzeuge dank der ausfahrbaren Messerwellenkassette.

Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: In der Wahl der richtigen Falzmaschine wurde die Gisler 1843 AG durch die Gramag grafische Maschinen AG beraten und unterstützt, jenes Handels- und Engineeringunternehmen, das die Produkte von MBO in der Schweiz vertritt. Im Gespräch mit den Brüdern Aeschbacher und Cornelia Stadler zeigt sich klar: Es ist eine Zusammenarbeit, die ganz dem Geschmack des Familienunternehmens in Altdorf entspricht.

08.05.2020
PRESSEMITTEILUNG vom 22.04.2020 HOHNER MASCHINENBAU GmbH

Deutsche Ingenieurskunst neu definiert

Dass Hohner mit seinen Sammelheftern – egal, ob konventionell oder digital -, Drahtheftmaschinen und den seit fast 40 Jahren unübertroffenen Schmalheftköpfen für höchste Bedienerfreundlichkeit und Perfektion in der Druckweiterverarbeitung steht, ist in der Branche bekannt.
Die marktorientierte Entwicklung und der Einbezug kundenspezifischer Wünsche stehen bei Hohner immer im Fokus. Da überrascht es auch nicht weiter, dass Hohner auch 2020 wieder eine Neu-Entwicklung in dieser Richtung für den Markt bereithält. Überraschend ist dagegen das, was dabei herausgekommen ist: eine wirklich revolutionäre, zukunftsorientierte Multifunktionsanlage für die digitale wie konventionelle Weiterverarbeitung ganz im Stile der Hohner Philosophie für maximale Flexibilität und Verarbeitungsvielfalt in allen Bereichen.
Doch worin steckt der Mehrwert, was sind die Vorteile und was darf der Kunde hierbei erwarten?
Diese Multifunktionsanlage aus der Hohner Hybrid Stitcher Serie (HHS) bedeutet nicht nur unterschiedlichste Verarbeitungsmöglichkeiten sondern auch eine offenbleibende weitere Ausbaufähigkeit, die es Betrieben in einem sich permanent wandelnden Markt mit sogenannter Mischproduktion erlaubt, die Maschine jederzeit frei wählbar und vollkommen modular bis hin zur Vollversion zu ergänzen. Somit ist diese Lösung eine sichere Investition in die Zukunft. Je nach Ausbaustufe bedeutet dies vergleichsweise reduzierte Energiekosten und damit auch geringere Umweltemissionen; die Maschine bietet außerdem Personal- und Platzeinsparungen im Vergleich zu den marktüblichen Lösungen.
So viel darf gesagt werden, mit dieser Neu-Entwicklung schließt sich eine Angebotslücke am Markt.


Immer besser – die HSB Serie
Doch damit nicht genug: auch bei den beiden Sammelheftern mit den kürzesten Rüstzeiten am Markt ist die Entwicklung keinesfalls stehen geblieben.
Der HSB 9.000 ist und bleibt nach wie vor der einzige Sammelhefter mit Einzelanleger sowie frei kombinierbaren Vertikal- und /oder Horizontal-Anlegern in seiner Leistungsklasse. Neu kann hier nun auch eine Kreuzbruchlösung durch die Kooperation zwischen MBO und Hohner umgesetzt werden. Ein Hohner eigener Paketkreuzleger rundet zusätzlich auch die Ausbaualternativen im letzten Arbeitsschritt der Maschine ab. Zudem sorgen die Beckhoff Komponenten durchgängig für ein Mehr an Möglichkeiten in Bezug auf die Software bzw. die allgemeine Prozess-Bearbeitung der gesamten Anlage.
Und schließlich – Dank dem besonderen Hohner- Auge für ein Plus an Bedienerfreundlichkeit - verfügt der HSB 9.000 jetzt über einen vollgrafischen 15 Zoll Touchscreen, der eine noch bessere Übersicht bei der Steuerung aller Funktionen ermöglicht. Und ganz Trend der Zeit gehören die Möglichkeit zur Ferndiagnose und zu Remote-Software Updates natürlich inzwischen auch zum Standard; selbst die Option einer AR Brille steht für Serviceeinsätze aus der Hohner-Zentrale in Tuttlingen zur Verfügung.

Dem vollautomatischen HSB 13.000 verleiht ein neues Release-Update mit vielen Software- sowie mechanischen Neuerungen ab sofort sogar noch mehr Bedienerkomfort. Neu ist z. B. auch der kompakte, horizontale Plano-Anleger PAL, der an jeder Position für die vereinfachte Verarbeitung von Plano-Bögen eingesetzt werden kann. Eine besondere Neuheit liegt in der vollautomatischen Trimmer-Einstellung, bei der ab diesem Release die mechanische und antriebstechnische Entkopplung von Kopf- und Fußbeschnitt einen echten Vorteil bedeutet, denn hierdurch ergibt sich ein noch einfacherer und schnellerer Einbau der Doppelnutzeneinrichtung.

Und nicht zu vergessen: auch hier der inzwischen Hohner eigene Paketkreuzleger, der seine Performance auch bei sperrigen Produkten beweist und auf Wunsch sogar mit höhenverstellbarem Tisch für das sichere Ablegen der Broschüren angeboten werden kann. Selbstredend, dass auch für das Flaggschiff der Hohner HSB Serie die AR Brille analog zum HSB 9.000 angeboten wird.

Daneben, zeichnet sich der HSB 13.000 wie gehabt durch ein extrem großes Formatspektrum aber vor allem aber durch die maximale Rohformatbreite von
350 mm pro Bogen - ein echtes Alleinstellungsmerkmal - in seiner Klasse aus.

Aber damit nicht genug; ganz im Sinne von Industrie 4.0 kommt auch das Thema Vernetzung und Datenübermittlung im Sinne von MIS nicht zu kurz; Hohner’s HSB 13.000 ist ab sofort bei Bedarf mit einem MIS System erhältlich, welches dem Wunsch nach Flexibilität bei der Offenheit der Schnittstellen gerecht wird, und
dem Kunden die Performance, Produktivität und Wirtschaftlichkeit, kurz die Effizienz der Maschine auch in den Betriebsdaten spiegelt.

Gespannt? Zu Recht! Machen Sie doch direkt einen Termin mit Ihrem Ansprechpartner aus. Das Hohner Team mit neuen Technologieberatern freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch und eine persönliche Vorführung.

Photos:
1. Die neue Multifunktionsanlage – coming soon.
2. PAL Planoanleger

16.12.2019
Gramag vertritt Tecnau in der Schweiz und in Liechtenstein

Ab sofort verantwortet die Gramag grafische Maschinen AG in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein den Vertrieb und Service für die Produkte der Firma Tecnau SRL. Das in Reiden (LU) ansässige Handels- und Engineeringunternehmen ergänzt damit sein Portfolio durch Maschinen und Systeme für den Weiterverarbeitungsprozess in digitalen Produktionslinien. Die Tecnau-Systeme richten sich an Anwender im Transaktions- und Transpromotionsdruck, in der DirectMailing-Herstellung und in der Bücherproduktion (Book on demand). In der Gramag habe Tecnau einen kompetenten Vertriebspartner gefunden, der in seinen Märkten seit Jahrzehnten etabliert und erfolgreich tätig sei, heisst es bei Tecnau. Die Gramag grafische Maschinen AG vertreibt in der Schweiz unter anderem die Falzmaschinen von MBO, die Sammelhefter der Firma Hohner sowie Kuvertier- und Verpackungslinien des italienischen Herstellers CMC. Von CMC stammt auch die Carton-Wrap, eine Konfektionier- und Verpackungslinie für den Artikelversand im E-Commerce. Die Carton-Wrap produziert innerhalb des Verpackungsprozesses Kartonboxen, deren drei Dimensionen dynamisch dem jeweils zu verpackenden Produkt angepasst werden.